Musik aus aller Welt im Stift Klosterneuburg
Klavierabend mit Péter Kiss

Di., 19. Juni 2012, 19 Uhr
Stift Klosterneuburg, Stiftsplatz 1, 3400 Klosterneuburg (Niederösterreich)

Seit fast 900 Jahren ist das Stift Klosterneuburg vor den Toren Wiens ein Ort der Begegnung und ein Zentrum für Kultur. Diese Tradition soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. 2012 startet eine neue Konzertreihe in Zusammenarbeit mit den in Wien ansässigen jeweiligen Kulturinstituten. Junge talentierte Künstler aus den Nachbarländern bis hin zum fernen Japan musizieren an insgesamt sieben Abenden im barocken Augustinussaal des Stifts. Im Rahmen dieser Konzertreihe spielt auch der junge ungarische Pianist, Péter Kiss.

Der Pianist Péter Kiss wurde 1986 in Salgótarján (Ungarn) geboren. Im Alter von neun Jahren nahm er seine ersten Klavierstunden bei Julianna Somogyi-Almádi. 2001-2005 besuchte er die Béla Bartók Musikfachmittelschule als Schüler von Erzsébet Kőrösi-Belák. 2005-2010 studierte er an der Liszt-Ferenc-Musikuniversität Budapest sowie der Hochschule für Musik und darstellene Kunst Frankfurt bei Attila Némethy, Balázs Szokolay, Rita Wágner, Gábor Csalog und Catherine Vickers. Er diplomierte 2010 mit Auszeichnung. Er besuchte Meisterkurse von Lívia Rév, Malcolm Bilson, György Kurtág u.a. Derzeit besucht er die Doktorandenschule der Budapester Liszt-Ferenc-Musikuniversität und unterrichtet an der Béla Bartók Musikfachmittelschule. Er ist Preisträger zahlreicher ungarischer und internationaler Klavierwettbewerbe, 2011 wurden ihm der Artisjus Preis und das Fischer Annie-Stipendium zuerkannt. Er konzertierte in mehreren Ländern weltweit. Als Kammermusiker gastiert er regelmäßig auf Festivals und in Meisterkursen. Péter Kiss verschrieb sich der zeitgenössischen Musik, zahlreiche Uraufführungen und Radioaufnahmen sind mit seinem Namen verbunden.

Im Stift Klosterneuburg wird er am Dienstag, den 19. Juni 2012, Werke von Franz Liszt, Claude Debussy, Béla Bartók und anderen spielen.

Der Eintritt kostet 16 Euro und ist gleichzeitig ein Gutschein für ein Stiftsticket im Wert von 15,50 Euro, das die Teilnahme an allen angebotenen Touren an einem beliebigen Tag inkludiert.
Telefonische Reservierung unter +43 (0)2243-411-212, online: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Viele Entdeckungspfade durch das Kloster mit nur einem Ticket
Mehr dazu unter http://www.stift-klosterneuburg.at/tourismus/fuehrungsangebot/

 

Das Konzertprogramm:

 

Franz Liszt (1811-1886):

Wilhelm Tells Kapelle
Sposalizio (Die Vermählung Mariens von Raffael)
Legende in E-Dur (Der heilige Franziskus von Paola auf den Wogen schreitend)
Ballade in h-moll

Claude Achille Debussy (1862-1918):
Drei  Préludes aus dem 1. Band
 - La cathédrale engloutie (Die versunkene Kathedrale)
 - Des pas sur la neige (Fußstapfen im Schnee)
 - Minstrels (Musikanten)
L'isle joyeuse  (Die glückliche Insel)

Béla Bartók (1881-1945):
Zwei Stücke aus  Mikrokosmos
Improvisationen auf ungarische Bauernlieder

 

 

Allgemeine Information:
Stift Klosterneuburg, Stiftsplatz 1, 3400 Klosterneuburg (Niederösterreich)
Tel: +43 (2243) 411-212
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.stift-klosterneuburg.at

Anreise:
ab Heiligenstadt: Buslinien 238 und 239 bis Klosterneuburg-Stift, von dort kurzer Fußweg (ca. 5 Minuten) oder S-40 (S-Bahn) bis Klosterneuburg-Kierling, von dort kurzer Fußweg (ca. 15 Minuten)
[Auto: B 14, Parkgarage und Parkplätze (P1, P2 und P3) im Stiftsbereich.]

Gleichzeitig möchten wir auch auf die Veranstaltung in derselben Reihe im Herbst hinweisen, da am 19.9.2012 das Grego Trio im Stift Klosterneuburg auftreten wird. Der Pianist Gergely Földváry, der unter dem Künstlernamen Grego auftritt, konzertiert mit seinem Jazztrio seit dem Jahr 2000 auf internationalen Bühnen. Seine Musik ist von ideenreichen Formen gekennzeichnet, einer Klangwelt, die sich aus Klassik, Latin und Rock speist.

Das Konzert ist eine Kooperation des Stiftes Klosterneuburg mit dem Balassi Institut - Collegium Hungaricum Wien.

Foto: Luca Marton