Im Mai 2012 sprachen die Stadt Wien, die Wirtschaftskammer Wien und das Vienna Convention Bureau dem Wiener Ungarischen Kulturinstitut ihre Anerkennung und ihren Dank für die erfolgreiche Organisation der Konferenz „Danube+. New Dimensions, New Synergies" aus.

Auf Initiative des Balassi Instituts - Collegium Hungaricum Wien - mit Einbeziehung europäischer Partnerorganisationen und -institute - kam es im Frühling 2010 zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch in Bezug auf die Donaustrategie: Wäre es nicht sinnvoll, eine gemeinsame Plattform für die Länder entlang der Donau - von Baden-Württemberg bis zum Donaudelta - zu schaffen, um kulturelle und touristische Anliegen und gemeinsame Entwicklungsmöglichkeiten zu verwirklichen? Das Collegium Hungaricum nahm damals die Idee des Donau Clusters (Danube Cultural Cluster) auf, die im Kreis von Leitern bestimmender regionaler Institute sofort auf sehr positive Resonanz traf.
Auf der Basis vorangegangener Absprachen organisierte das Collegium Hungaricum im März 2011 mit der Unterstützung der Ungarischen Regierung und internationaler Organisationen im Rahmen der gleichzeitigen ungarischen EU-Ratspräsidentschaft die Konferenz mit dem Titel: „Danube+. New Dimensions, New Synergies". Die Veranstaltung wurde von 300 Repräsentanten aus 20 Ländern besucht, darunter Minister, Staatssekretäre, Fachautoritäten laufender Kooperationen im Donauraum, Instituts- und Programmleiter von Anstalten in den Bereichen Kultur und Tourismus sowie Fachkräfte und auch Künstler.
Die Anerkennung lobt nicht nur das Wiener Collegium Hungaricum und seine Partnerorganisationen, sondern ist auch ein indirekter positiver Anklang an die ungarische EU-Ratspräsidentschaft und die länderübergreifende Zusammenarbeit der Donaustaaten.
Die Stadt Wien legt einen besonderen Wert auf die Organisation von Konferenzen mit unterschiedlichen Themen, da diese die Rolle Wiens als Zentrum internationaler Konferenzen stärken. Die Urkunde wird ausschließlich Veranstaltern großformatiger und erfolgreicher Kongresse und Konferenzen verliehen.

Dr. Márton Méhes, der Direktor des Wiener Collegium Hungaricum, teilte mit, „dass wir sehr stolz darauf sind, dass auch Wien stolz auf uns ist! Ich halte es für eine äußerst bedeutende Entwicklung, dass durch die Zusammenarbeit zahlreicher ungarischer Institute und österreichischer Partner eine Initiative und eine begleitende Veranstaltung in der österreichischen Hauptstadt ins Leben gerufen wurden, die von der Stadtleitung und wichtigen Fachorganisationen mit Anerkennung bedacht wurden."